textil x mikroplastik

kleidung aus synthetischen fasern – zum beispiel nylon, polyester, acryl – verliert mikroplastik: beim waschen und in der täglichen nutzung. ein team der university of california santa barbara (ucsb) hat die tägliche menge an plastikfasern errechnet, die allein durch das waschen synthetischer kleidung ins abwasser gelangen. bei einer 100.000-einwohner stadt entspricht das in etwa 15.000 ins meer geworfener plastiktüten. hochgerechnet bedeutet das für eine stadt wie berlin 500.000 plastiktüten – jeden tag.

mikroplastikpartikel wurden bereits in einer vielzahl von lebewesen nachgewiesen, darunter auch plankton, ein eckpfeiler des marinen ökosystems. es gibt weltweit keinen ort ohne die winzigen plastikpartikel: sie bahnen sich den weg ins eis der arktis und in die entlegensten tiefen der tiefsee. man findet sie im honig, wasser und salz. und es gibt alarmierende wissenschaftliche belege über gesundheitsschäden, die durch kunststoffe und ihre zusatzstoffe verursacht werden können. weltweit sind sich wissenschaftler deshalb einig: auch kleinste plastikpartikel gehören weder in die umwelt noch in den menschlichen körper. auch bei funktionierenden kläranlagen gelangen beim waschen unserer kleidung teile der herausgelösten mikroplastikpartikel über das abwasser in flüsse sowie ozeane und lagern dort giftstoffe an. sie werden von fischen und anderen meeresbewohnern aufgenommen, weil sie von ihrer eigentlichen nahrung kaum zu unterscheiden sind. so gelangen die plastikfasern auf unsere teller und letztendlich auch in unsere körper.

daher sind unsere LANGBRETT produkte kompromisslos. frei von (mikro)plastikfasern, von der herstellung, der rohmaterialien, der transportwege, gestaltung und wiederverwendung bis ins detail durchdacht. jedes produkt ist in die kreislaufwirtschaft integriert. nachhaltig für mensch und umwelt.